Steueramnestie
Spanier waschen zu wenig Schwarzgeld

Es sollte der große Wurf für Spaniens Haushalt werden: Steuersünder können noch bis zum Jahresende ihr Schwarzgeld gegen eine Strafzahlung legalisieren. Reuige Steuerhinterzieher sind derzeit aber offenbar Mangelware.

MadridEine im März von der spanischen Regierung beschlossene Steueramnestie hat bislang wenig Geld in die Staatskasse gespült. Bis Juli hat die in Spanien heftig umstrittene Maßnahme 50,4 Millionen Euro eingebracht. Diese Zahl entspricht nur zwei Prozent der für dieses Jahr erhofften Einnahmen in Höhe von insgesamt 2,5 Milliarden Euro, wie die Nachrichtenagentur Europa Press am Montag unter Berufung auf das Finanzamt berichtete.

Steuerhinterzieher können bis Ende Dezember ihr Schwarzgeld gegen Zahlung eines Bußgeldes waschen. Steuersünder in Spanien müssen dazu ein Strafgeld von zehn Prozent ihrer nicht deklarierten Einkommen oder Vermögen zahlen. Für das im Ausland angelegte Geld gilt ein...

 
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