Streiktag
Generalstreik in Chile findet geringe Teilnahme

Am ersten Tag eines landesweiten Streiks rasselten in Chile Demonstranten und Polizisten aneinander. Die Regierung des konservativen Präsidenten Sebastián Piñera sieht keinen Sieg der Gewerkschaftszentrale CUT.
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Santiago de ChileDer Aufruf der chilenischen Gewerkschaftszentrale zu einem Generalstreik im Land ist am Mittwoch nur teilweise befolgt worden. In Santiago de Chile und anderen Städten gab es zwar Protestmärsche und Barrikaden, doch die befürchtete Lähmung von Verkehr und Arbeitsplätzen blieb aus.

Die Gewerkschaftszentrale CUT hatte zu einem 48-stündigen Streik gegen die Regierung des konservativen Präsidenten Sebastián Piñera aufgerufen. Unter anderem sollte auch der bereits mehrmonatige Studentenprotest gegen die Erziehungspolitik unterstützt werden. „Das Ziel war, Chile zu schaden“, sagte Piñera.

Sowohl die Regierung als auch der Unternehmerverband SFF gaben an, der Streik habe nur geringfügig die normale Arbeit beeinträchtigt. Bei vereinzelten Auseinandersetzungen von Demonstranten und Polizei gab es 35 Festnahmen. Elf Menschen seien verletzt worden, unter ihnen neun Polizisten, berichtete die Zeitung „El Mercurio“ unter Berufung auf Regierungsangaben.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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