Streit mit Hedgefonds
Argentinien fühlt sich von Schäuble diffamiert

Die argentinische Regierung ist sauer: Präsidentin Fernández de Kirchner macht ihrem Frust über die „Geier-Fonds“ vor der Uno Luft – und Kabinettschef Capitanich empört sich über Zeitungsanzeigen mit Schäuble-Aussagen.

Buonos Aires/New YorkArgentinien sieht sich in der Schuldenkrise von der Bundesregierung unter Druck gesetzt. Berlin habe eine „feindselige Haltung“ gegenüber Argentiniens Restrukturierungsbemühungen, sagte Kabinettschef Jorge Capitanich am Mittwoch.

Auslöser der Verärgerung sind ganzseitige Anzeigen in lokalen Zeitungen, die von der Lobby-Gruppe American Task Force Argentina geschaltet worden waren. Darin wurde Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit den Worten zitiert, dass die argentinische Politik ein „Musterbeispiel an Unsolidität“ sei. Die Lobby-Gruppe setzt sich für die Hedgefonds NML Capital und Aurelius Capital Management ein, die Milliarden von Argentinien fordern. Von der deutschen Botschaft in Buenos Aires war zunächst kein Kommentar zu erhalten.

 
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