Streit mit Kurden
Der Irak fällt weiter auseinander

Der Streit zwischen Kurden und Schiiten im Irak droht zu eskalieren. Die kurdischen Minister wehren sich gegen Äußerungen der Regierung über kurdische Isis-Unterstützer. Abspaltungstendenzen gibt es längst.

BagdadDie Gräben zwischen den irakischen Kurden und der von Schiiten dominierten Regierung in Bagdad haben sich am Donnerstag weiter vertieft. Die kurdischen Minister in der Übergangsregierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki kündigten an, den wöchentlichen Kabinettstreffen fernzubleiben. Dies sei eine Reaktion auf die Behauptung des Regierungschefs vom Vortag, die kurdische Stadt Ebril sei zu einer Hochburg der radikalen Sunniten-Gruppe Isis geworden. Ein kurdischer Vertreter sagte der Nachrichtenagentur Reuters, man sei jedoch ausdrücklich nicht aus der Regierung ausgetreten.

Wenige Stunden später erfuhr Reuters vom Chef der irakischen Flugaufsichtsbehörde, Nasser Bander, bis auf weiteres seien alle Frachtflüge nach Erbil und der zweitgrößten...

 
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