Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye
Schlecht beraten

PremiumDie Präsidentin Südkoreas versinkt in einem skurrilen Skandal um ihre engste Beraterin. Massendemonstrationen und die Staatsanwälte des Landes treiben die 64-jährige Diktatorentochter in die Enge.

TokioEs ist der unrühmliche Höhepunkt in der politischen Karriere von Park Geun-hye. An diesem Dienstag soll die Präsidentin Südkoreas als erstes amtierendes Staatsoberhaupt des Landes von der Staatsanwaltschaft vernommen werden. Damit versinkt die 64-jährige Park immer tiefer in einem bizarren Skandal, gegen den die E-Mail-Affäre von Hillary Clinton fast verblasst.

Die Präsidentin wird beschuldigt, aktenordnerweise vertrauliche Regierungsdokumente an ihre engste Vertraute Choi Soon-sil weitergegeben zu haben. Choi, die Tochter eines Kultführers, soll der Staatschefin sogar Reden, Personalentscheidungen und konkrete Politik diktiert haben. Im Gegenzug nutzte Choi laut Medienberichten ihre Macht, um bei südkoreanischen Unternehmen Spendengelder in Millionenhöhe für zwei...

 
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