Südsudan
Bundeswehr holt Deutsche aus Krisenregion

Mit einem Militärtransportflugzeug und einem VIP-Flieger holt das deutsche Militär Bundesbürger aus dem Südsudan – denn die Lage in dem Land wird immer unübersichtlicher. Die Aktion war vom Bundestag nicht abgesegnet.

BerlinAngesichts der Eskalation der Gewalt im Südsudan evakuiert die Bundeswehr 50 bis 100 Deutsche aus dem afrikanischen Krisenland. Auch Großbritannien und die USA richteten für ihre Bürger eine Luftbrücke ein. Die Kämpfe im Land eskalieren; Rebellen eroberten die wichtige Stadt Bor.

Am Donnerstag starteten eine Transall-Transportmaschine aus dem Bundeswehreinsatz im westafrikanischen Mali und eine kleines Passagierflugzeug des Typs Global 5000 aus Deutschland, um die Deutschen abzuholen. Das sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Deutschen Presse-Agentur. Er bestätigte damit teilweise auch einen „Spiegel-Online“-Bericht.

Im Südsudan beteiligen sich 16 Bundeswehrsoldaten an einem UN-Friedenseinsatz. Dort sitzt auch der Chef des Einsatzführungskommandos, Generalleutnant...

 
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