„Sultan Erdogan“
„Was fällt Euch ein, meine Polizei anzugreifen?“

„Lumpen", „Gesindel“, „Anarchisten“, „Plünderer“ – so bezeichnet der türkische Premier Tayyip Erdogan die Protestierer im eigenen Land. Er verspricht sich politischen Gewinn davon. Doch sein Spiel ist brandgefährlich.

IstanbulEigentlich wollte Tayyip Erdogan am Mittwoch Vertreter der Demonstranten vom Taksim-Platz empfangen, doch zuvor demonstriert der türkische Ministerpräsident noch einmal unerbittliche Härte: Am Dienstagmorgen ließ er starke Polizeikräfte mit Wasserwerfern, gepanzerten Fahrzeugen, Tränengas und Reizspray auf den Platz vorstoßen, der seit Tagen von Demonstranten besetzt ist. Vom Stadtteil Besiktas aus rückte die Polizei vor. Von Demonstranten wurde sie mit Molotowcocktails empfangen. Es soll zahlreiche Verletzte gegeben haben. Die Massenproteste nannte Erdogan in einer Rede am Dienstag eine Episode, die nun vorbei sei. „Wir werden keine Toleranz mehr zeigen.“

Tausende Anhänger der neuen türkischen Protestbewegung sind am Dienstagabend zum Taksim-Platz...

 
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