Superwahljahr 2012: Vereinigte Staaten
Obamas letzte Chance

Heute in einem Jahr könnten andere Gesichter die politische Welt prägen. Denn: Noch nie wurde in so vielen Wirtschaftssupermächten fast gleichzeitig gewählt. In den USA hofft Barack Obama auf die Schwäche seiner Gegner.
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Die amerikanische Verfassung legt die Rolle des ersten Mannes im Staat genau fest. „Die vollziehende Gewalt liegt beim Präsidenten der Vereinigten Staaten“, heißt es in Abschnitt II. Oder, ein paar Absätze später: „Der Präsident ist Oberbefehlshaber der Armee und der Flotte“. Was nirgendwo steht, aber genauso unumstößlich gilt, ist dies: Der Präsident ist an allem Schuld. Läuft die Wirtschaft schlecht, wird er aus dem Weißen Haus vertrieben.

Das war oft so, und dem 44. Präsidenten Barack Obama wird es im kommenden Wahljahr nicht anders gehen. Die Verheißungen von „Hope“ und „Change“ und „Yes, we can!“ sind lange verklungen – der neue Refrain des Wahlkampfes 2012 lautet „Wo sind die Jobs?“. Obama wird es schwer haben, die Amerikaner davon zu überzeugen, ihm eine zweite Amtszeit zu schenken, wenn er keine überzeugende Antwort liefern kann.

Zu trübe sieht es auch im dritten Jahr seiner Amtszeit aus: Das Wirtschaftswachstum ist noch immer schwach, das Land ist bis jenseits der Erträglichkeit verschuldet und auf gnädige Gläubiger in Peking angewiesen. Die Mittelschicht bröckelt, die Armut steigt und, am spürbarsten für alle, die Arbeitslosigkeit scheint um die neun Prozent festgefroren zu sein.

Aller Reden, neuer Job-Programme und tatsächlichen ersten Hoffnungszeichen zum Trotz bekommt Obama wöchentlich schriftlich, dass er in den Augen der Wähler Schuld an der miesen Lage trägt. Seine Zustimmungsraten haben schon lange nicht mehr die 50 Prozent überschritten, mehr als 70 Prozent der Amerikaner sehen ihr Land auf dem falschen Weg.

Dass die USA gerade erst die schwerste Rezession seit den 30er Jahren hinter sich haben, dass Obama die Autoindustrie gerettet hat, dass seine Stimulus-Programme von 2009 durchaus Erfolge brachten – all das ist längst vergessen. Es schert die Wähler auch wenig, dass Obama viele seiner Ideen gar nicht umsetzen kann. Immerhin ist der Kongress derzeit nahezu handlungsunfähig.

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  • Solange das weltweite Schuldgeldsystem nicht abgeschafft wird, incl. Abschaffung des ZinsesZins, wird der Mensch nie frei sein. Solange wird Gier und Dummheit regieren.

  • Als Langzeitabonennt muss ich schreiben, dass ihr auch nicht begriffen habt wie gestellt die Medien über die U.S Politik berichten. Ron Paul ist die einzige Lösung:
    Kriege beenden, die USA soll Truppen abziehen, ihr Haushalt in Ordung bringen und die Behörden so gut wie möglich reduzieren. Zurück zum american way of life.

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