Syrien
Französischer Journalist in Protesthochburg getötet

Dem Blutvergießen in Syrien fällt erstmals ein westlicher Korrespondent zum Opfer. Ein französischer Fernsehjournalist stirbt, als in Homs eine Demonstration von Anhängern des Regimes mit Mörsergranaten beschossen wird.

Kairo/Beirut/ParisKnapp zehn Monate nach Beginn der Proteste gegen Präsident Baschar al-Assad ist erstmals ein westlicher Korrespondent in Syrien getötet worden. Der französische Fernsehjournalist Gilles Jacquier starb nach syrischen Regierungsangaben am Mittwoch in der Protesthochburg Homs. Der langjährige Kriegsberichterstatter des Fernsehsenders France zwei gehörte zu einer Gruppe von ausländischen Reportern, die auf Einladung der Regierung an einer Demonstration von Regimeanhängern teilgenommen hatte. Der Demonstrationszug wurde nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Sana mit Mörsergranaten beschossen.

Dabei sind der Franzose sowie acht Syrer getötet worden, wie Sana weiter berichtete. Bei den Tätern handele es sich um „bewaffnete Terroristen“ - das ist die...

 
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