Syrien-Krise
Kriegsminister gibt's nicht mehr

Erst Cameron, dann Obama, jetzt auch noch Hollande: Die Staatschefs Großbritanniens, der USA und Frankreichs wollten entschlossen in Syrien zuschlagen. Stattdessen müssen sie sich dem Parlament beugen.

ParisNach dem britischen Premier David Cameron gerät nun auch der französische Staatspräsident Francois Hollande wegen seines Drängens auf einen schnellen Militärschlag gegen Syrien in Bedrängnis. Noch am Freitag hatte er gefordert, der syrische Diktator Assad müsse wegen des Einsatzes von Giftgas gegen die eigene Bevölkerung „bestraft werden“. Man konnte aus seinen Worten sogar herauslesen, dass es noch vor Mittwoch dieser Woche einen Militärschlag der USA und Frankreichs geben werde. Das eigene Parlament wollte er lediglich informieren.

Doch nun verlangen nicht nur die Opposition, sondern auch Teile der eigenen Mehrheit, sich mehr Zeit zu lassen für Überzeugungsarbeit in der Uno

 
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