Syrien-Strategie: Wladimir Putins doppeltes Spiel

Syrien-Strategie
Wladimir Putins doppeltes Spiel

PremiumDer Kreml-Chef zieht seine Truppen aus Syrien zurück, die Mission sei „weitgehend erfüllt“. Der Westen sollte dies jedoch nicht voreilig belohnen. Die Sanktionen haben eine wichtige disziplinarische Funktion. Eine Analyse.

Ob Wladimir Putin eines Tages in die Geschichte eingehen wird wie der von ihm gehasste George W. Bush, wird die Zeit zeigen. Eine interessante Parallele gibt es jedenfalls: Wie der damalige US-Präsident im Golf-Krieg gegen den Irak seine Mission frühzeitig als erfüllt bezeichnet hatte – 2003 kraftstrotzend auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln mit dem Transparent „Mission accomplished“ –, so hat der Kremlherr nun seine Syrien-Mission als „weitgehend erfüllt“ erklärt. Bei Bush, man weiß es, kam das Siegesgeheul zu früh, Irak stürzte in einen brutalen Bürgerkrieg, der bis heute Bombenopfer und Tote durch Selbstmordanschläge fordert. Putin, man ahnt es schon,...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%