Premium Syriens Zukunft nach US-Angriff Fünf Szenarien, wenig Hoffnung

Durch den Raketenangriff des US-Militärs ergibt sich in Syrien eine neue Kräftekonstellation. Die eh schon verworrene Lage im dortigen Krieg ist jetzt noch komplexer. Wie geht es weiter in der Krisenregion? Eine Analyse.
Ein Helfer der „Syria Civil Defence“ (Weißhelme), der ein Opfer eines mutmaßlichen Giftgasangriffs in Chan Scheichun, Syrien, versorgt. Bei einem Luftangriff mit Giftgas sind im Nordwesten Syriens Aktivisten zufolge mindestens 58 Menschen getötet worden, darunter elf Kinder. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete aus dem Ort Chan Scheichun zudem Dutzende Verletzte. Quelle: dpa
Nach dem Giftgasangriff in Syrien

Ein Helfer der „Syria Civil Defence“ (Weißhelme), der ein Opfer eines mutmaßlichen Giftgasangriffs in Chan Scheichun, Syrien, versorgt. Bei einem Luftangriff mit Giftgas sind im Nordwesten Syriens Aktivisten zufolge mindestens 58 Menschen getötet worden, darunter elf Kinder. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete aus dem Ort Chan Scheichun zudem Dutzende Verletzte.

(Foto: dpa)

Tel AvivTrumps Vorgänger, Barack Obama, hatte bekanntlich zunächst den Einsatz von Chemiewaffen als rote Linie bezeichnet. Obwohl sie danach von Baschar Assad überschritten wurde, verzichtete Obama auf den angedrohten Gegenschlag. Trump korrigiert jetzt Obamas Hinterlassenschaft, die in Teheran mit folgendem Sprichwort zusammengefasst wurde: „Westliche Hunde bellen, aber sie beißen nicht.“ Es ist zugleich eine Botschaft der US-Regierung nicht nur an Assad, sondern auch an die Herrscher in Iran und Nordkorea: Trump will dafür sorgen, dass Amerikas Abschreckungspotenzial wieder gefürchtet wird.

 

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