Terminierungsentgelte im Mobilfunk
EU legt sich mit Bundesnetzagentur an

EU-Telekom-Kommissarin Viviane Reding will Deutschland dazu zwingen, die Terminierungsentgelte im Mobilfunk offenzulegen. Dafür setzte sie der Bundesnetzagentur nun eine letzte Frist bis Monatsende, wie aus einem Schreiben an Netzagentur-Chef Matthias Kurth hervorgeht, das dem Handelsblatt vorliegt. Bei Nicht-Einhaltung droht ein Vertragsverletzungsverfahren.

BRÜSSEL. Die deutsche Behörde müsse "die Entgelte" und die ihr zugrundliegende "Kostenrechnungsmethode" jetzt "förmlich und unverzüglich" in Brüssel notifizieren, heißt es in dem Schreiben Redings. Andernfalls werde sie "nicht zögern, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland einzuleiten", so Reding.

Bei den Terminierungsentgelten handelt es sich um Gebühren, die Mobilfunk-Betreiber der Telefongesellschaft des Anrufers in Rechnung stellen. Sie betragen im EU-Durchschnitt rund acht Cent pro Minute, was die EU-Kommission für völlig überhöht hält. Die Zeche für die Preistreiberei müssten Verbraucher und auch die Festnetz-Betreiber zahlen, meint Reding. Sie würden den Mobilfunk über diese Entgelte unfreiwillig subventionieren

Die nationalen Telekom-Aufsichtsbehörden müssen die Terminierungsentgelte in...

 
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