Terror in der Türkei
Erdogans Vergeltung

Bombardements, Verhaftungswellen und Durchhalteparolen: Ankaras Reaktionen auf den Doppelanschlag in Istanbul folgen dem gewohnten Muster. Greifbare Fahndungserfolge stehen bisher aus. Die Wirtschaft schlägt Alarm.

IstanbulZu dem Massaker, das nach dem Stand vom Montag 44 Todesopfer forderte, bekannte sich zwar bereits am Sonntag die Terrororganisation Freiheitsfalken Kurdistans (TAK), eine Splittergruppe der verbotenen PKK. Aber die Identität der mutmaßlich zwei Selbstmordattentäter und ihrer Komplizen ist weiterhin unklar.

Die bisherigen Versuche der Fahnder, die Hintergründe der Tat aufzuklären, wirken eher reflexartig und ziellos: In fünf türkischen Provinzen wurden am Montag 236 Funktionäre der pro-kurdischen Partei HDP festgenommen. Büros der Partei in Istanbul, Ankara, Adana, Manisa und Mersin wurden durchsucht. Allein in Adana waren an den Razzien rund 500 Polizisten beteiligt. Sie rückten mit gepanzerten Fahrzeugen an...

 
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