Terrorattentat von San Bernardino
So kamen die Attentäter in die USA

Kein Lächeln, keine Freude: Ein Foto zeigt das Attentäter-Paar von San Bernardino bei seiner Einreise die USA. Der Weg ihrer Radikalisierung ist weiter unklar. Dagegen kommen Details über ein Schießtraining ans Licht.

Knapp eine Woche nach der Tragödie mit 16 Toten im kalifornischen San Bernardino kursieren Fotos auf diversen Nachrichtenportalen, die die beiden Täter – das Ehepaar Syed Farook und Tashfeen Malik – bei ihrer Einreise in die USA zeigen.

Das Foto wurde am 27. Juli 2014 am Flughafen in Chicago aufgenommen, als Farook und Malik die Zollkontrolle passierten. Es war das erste Mal, dass die pakistanische Ehefrau des US-Bürgers mit pakistanischen Wurzeln amerikanischen Boden betrat.

Ausländer, die einen US-Bürger heiraten wollen, dürfen durch ein modifiziertes Visa-Programm 90 Tage vor der geplanten Hochzeit in die USA einreisen. Im Vorfeld sind einzelne Tests notwendig, die Farooks angehende Ehefrau Malik scheinbar bestanden hatte.

Das Paar hatte sich 2013 bei einer Dating-Website für Muslime kennengelernt und im Juli 2014 zum ersten Mal in Saudi-Arabien getroffen, als Farook für zwei Woche dort weilte. Ende Juli erfolgte also Maliks Einreise in die USA, die Hochzeit fand im August statt. Das Ehepaar hatte am vergangenen Mittwoch auf einer Betriebsfeier 14 Menschen getötet 21 Menschen verletzt. Sie selbst wurden von der Polizei getötet.

Farook hatte einem Schießlehrer zufolge mehrmals auf einem kalifornischen Schießstand trainiert. Zuletzt sei er am 29. und 30. November – also nur drei und zwei Tage vor der Tat – auf der Riverside Magnum Range gewesen, um mit einem offenbar neuen Gewehr zu üben, sagte John Galletta am Montag nach der Überprüfung von Überwachungsaufnahmen. Niemand habe sich jedoch daran erinnern können, Farooks Ehefrau Tashfeen Malik gesehen zu haben.

Einmal habe Farook einen Vertreter der Anlage um Hilfe mit seinem Gewehr gebeten, weil dieses gequalmt habe, berichtete Galletta. Der Rauch sei vermutlich aufgetaucht, weil es eine neue Waffe gewesen sei, habe die Person dem Schützen dabei gesagt. Ansonsten habe Farook keinerlei auffälliges Verhalten gezeigt.

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5000 Schuss Munition gefunden

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