Todesstrafe
US-Gericht stoppt Hinrichtungen durch Giftspritze

In den USA ist erneut eine Debatte über die Todesstrafe entbrannt. Das Oberste Gericht der USA hat die Hinrichtung eines Häftlings blockiert. Es geht um den Vorwurf, die bei Exekutionen verwendetet Giftspritze verursache extreme Schmerzen. Damit wird ein landesweites Hinrichtungsmoratorium immer wahrscheinlicher.

HB WASHINGTON. Wie die „Washington Post“ am Donnerstag berichtete, setzte der Supreme Court die Hinrichtung des verurteilten Mörders Christopher Emmett im Bundesstaat Virginia nur vier Stunden vor dem geplanten Vollzug aus. Der Häftling hatte zuvor in einer Beschwerde bei der höchsten Instanz geltend gemacht, dass die Hinrichtung mit der Giftspritze extreme Schmerzen verursache und deshalb als grausame Strafe gegen die Verfassung verstoße.

Bereits zuvor hatte der Oberste Gerichtshof die Hinrichtung eines Gefangenen in Texas blockiert. Im kommenden Jahr will der Supreme Court anhand der Eingabe eines Häftlings in Kentucky grundsätzlich über die Zulässigkeit der Giftspritze entscheiden. 37 der 38 Bundesstaaten,...

 
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