Transitroute
Mazedonien erklärt wegen Flüchtlingskrise Ausnahmezustand

Mazedonien liegt auf der Route vieler Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa. Das Land fühlt sich überfordert - und erklärt den Ausnahmezustand.
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Gevgelija/Skopje Angesichts der Flüchtlingskrise hat Mazedonien am Donnerstag den Ausnahmezustand ausgerufen. Die Regierung erklärte in Skopje, der „verstärkte Druck“ auf die südliche Landesgrenze sowie eine verstärkte Zuwanderung von Flüchtlingen aus Griechenland machten dies erforderlich. Um die "Krise" zu bewältigen, müsse die Grenzregion besser kontrolliert werden, auch durch den Einsatz des Militärs. Es gebe „massive illegale“ Grenzübertritte von griechischer Seite aus.

Die Regierung in Skopje hatte erst kürzlich Hilfe von der Europäischen Union wegen der vielen Flüchtlinge verlangt. Mit Blick auf den Nachbarn Griechenland sagte Innenminister Mitko Cavkov, die EU sei in der Pflicht, weil das „Problem“ in Mazedonien aus einem EU-Mitgliedstaat importiert werde. Sein Land verfüge über keine ausreichenden Kapazitäten, um alle Flüchtlinge zu erfassen. Hilfsorganisationen schätzen, dass jeden Tag mehr als 2000 Menschen illegal die griechisch-mazedonische Grenze überqueren.

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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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  • Auf dem Weg ins gelobte Land
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    Mazedonien macht die Grenze zu Griechenland dicht.
    Griechenland ist "entsetzt"!
    Wie sollen die Flüchtlinge jetzt ins "gelobte Land" Deutschland kommen?
    Wir wollen sie nicht, wir haben sie nicht eingeladen.
    Aber Deutschland braucht diese "Fachkräfte"!

  • Das Bild sollte sich das Gutmenschengelumpe und die Berliner - und Bundesländer Politiker auf ihre Schreibtische stellen und verpflichtend hundert mal am Tag anschauen, denn so wird es auch bei uns in naher Zukunft aussehen, selbst wenn die illegale Zuwanderung sich verlangsamen sollte, doch das wird nicht der Fall sein.
    Einen kleinen Vorgeschmack gab es ja nun schon mal in Suhl, doch das ist nur der Anfang einer sich immer schneller drehenden Spirale, aber das gehört wohl zu der angemahnten Willkommenskultur unseres Bundespastor.
    Der tatsächliche Verlierer ist, wie bis her der Deutsche Steuerzahler, denn der muß nun auch noch für die absichtlich herbei geführten Schäden aufkommen.
    Aber halt, die illegalen „Fachleute“ werden es sicher selber wieder „richten“

  • Sti mt. Merkel geht allem was sich hier und in Europa absöielt aus dem Weg. Sie muß ja jetzt Brasilien retten, die große Staatsratsvorsitzende.
    Die Mazedonier sollen frohl sein, dass es noch nicht so schlimm ist wie hier.
    Hir gehen die armen traumatisierten Flüchlinge mit Eisenstangen auf deutsche Polizisten los (Suhl), zertrümmern ihre Zimmer. Ist doch einfach toll. Aber das müssn wir hinnehmen, denn sonst sind wir rechts

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