Treffen der internationalen Finanzspitzen
Allianz für Freihandel

PremiumIWF, WTO und Weltbank stemmen sich gemeinsam dem aufkommenden Protektionismus entgegen. Sie fordern aber auch ein stärkeres Engagement des Staates, um die negativen Folgen der Globalisierung abzumildern.

BerlinSchon der Ort war eine Botschaft. Dass die Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Welthandelsorganisation (WTO) und der Weltbank ihre Verteidigungsschrift für den Freihandel kurz vor ihrem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin vorstellten, war kein Zufall. Christine Lagarde, Roberto Azevêdo und Jim Yong Kim wollten zeigen, dass der Exportnation Deutschland und damit der Kanzlerin beim Kampf für offene Grenzen und gegen Protektionismus eine ganz besondere Bedeutung zukommen. Merkel setzt als derzeitige Vorsitzende der größten Industrie- und Schwellenländer (G20) schließlich die globale Agenda für den Weltwirtschaftsgipfel Anfang Juli in Hamburg. Und dort soll der bedrohte Freihandel ganz...

 
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