Treibhausgase
China gegen bindende Klima-Ziele

Der weltweit größte CO2-Emittent China verweigert sich beharrlich konkreten Festlegungen. Bindende Ziele zur Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen kommen für die Volksrepublik nicht infrage. Damit ist ein Erfolg der Weltklima-Konferenz in Kopenhagen ungewiss.

HB PEKING. Basis der Konferenz müssten die Uno-Klimarahmenkonvention und das Kyoto-Protokoll sein, in denen die Verpflichtungen für ärmere Länder in Grenzen gehalten werden, sagte Ministerpräsident Wen Jiabao dem Zentralorgan „Renmin Ribao“ zufolge in einem Telefonat dem EU-Kommissionspräsidenten Jose Manuel Barroso. Der Schlüssel zum Erfolg des Gipfels sei es, am Gleichheitsprinzip mit abgestuften Verantwortungen festzuhalten.

Während sich die Industrienationen im Kyoto-Protokoll zu einer Deckelung ihrer Emissionen verpflichteten, bekannten sich die Schwellenländer darin zwar auch zu stärkeren Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel, legten sich aber nicht auf bindende Ziele fest. Die Regierung in Peking werde keinem neuen Klimapakt zustimmen, der diese...

 
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