Trotz Gewalt-Kampagne
Philippinen-Präsident erzielt bei Umfragen Rekordwerte

Gewalt gegen Drogenkriminelle und verprellte Verbündete: Der philippinische Präsident Duterte hat ein umstrittenes politisches Jahr hinter sich. Seine Popularität steigt dennoch. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe.

ManilaAls Rodrigo Duterte vor einem Jahr seinen Amtseid als Präsident der Philippinen ablegte, sprach er gleich klare Worte: Er wolle Kriminalität und Korruption bekämpfen, dabei aber die Gesetze einhalten, kündigte er am 30. Juni 2016 an. Ein Jahr später liegt ein erstes raues Amtsjahr hinter dem Juristen: Der 72-Jährige verprellte Verbündete wie die USA und liebäugelte stattdessen mit China und Russland; seine Gewalt-Kampagne gegen Drogenkriminelle ließ tausende Tote zurück. Und seit Mitte Mai tobt im Süden des Inselstaates ein Kampf gegen Islamisten.

Doch Dutertes Popularität hat nicht großartig gelitten. Im Gegenteil: In der jüngsten Umfrage eines örtlichen Meinungsforschungsinstituts vom...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%