Trotz wirtschaftlicher Vorteile
Zagreb rechnet erst nach 2009 mit EU-Beitritt

Kroatien kann mit wirtschaftlichen Vorteilen Punkten. Doch bis zur EU-Reife ist es noch ein harter Weg. Die Regierung in Zagreb hat ihre Hoffnungen, an den Europawahlen im Juni 2009 als Vollmitglied der EU teilnehmen zu können, aufgegeben.

ZAGREB. „Uns kommt es nicht auf einen frühen Zeitpunkt, sondern auf die hundertprozentige Erfüllung der Anforderungen der EU an“, sagte Außenministerin Kolinda Grabar-Kitarovic vor der Deutsch-Kroatischen Industrie- und Handelskammer. Ministerpräsident Ivo Sanader und seine Regierung haben erkannt, dass ein Beitritt Anfang 2009 nicht realistische ist – ein neues Zieldatum wagt niemand zu nennen.

Offenbar hat die erste Phase des Verhandlungsmarathons für einen Schuss Realismus gesorgt. Seit dem vergangenen Oktober läuft das so genannte „screening“: dabei wird die bestehende nationale Gesetzgebung daraufhin überprüft, ob sie mit dem acquis communautaire, dem gemeinsamen Rechtsbestand der EU, kompatibel ist. Die festgestellten Defizite sind dann...

 
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