Trump, Johnson und Co.
Lobrede auf den „Populismus“

PremiumBei aller berechtigter Kritik und mangelnder Verantwortung: Trump, Johnson und Co. sind Populisten, klar, aber auch große Entertainer, die Spaß machen. Wir sollten von ihnen lernen. Eine Analyse.

DüsseldorfEin Gespenst steht rum in Europa ... das Gespenst des „Populismus“. Wo immer man hinhört, wird derzeit gewarnt vor einem „Populisten“-Ensemble, das selten so üppig besetzt war: von Donald Trump bis Boris Johnson, von Nigel Farage oder Marine Le Pen bis Frauke Petry und Geert Wilders. Die politische Bühne scheint bevölkert von sinistren Demagogen. „Populismus“ ist das ganz große Grusel-Phänomen der Gegenwart. Warum eigentlich?

Um es gleich vorwegzunehmen: Gäbe es diese Figuren nicht, müsste man sie glatt erfinden. Denn wenn man sie weniger als Drohung denn als systemimmanenten Alarm wahrnimmt, verlieren sie schnell ihren Schrecken. Natürlich ist der „Populist“ weit...

 
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