Trump und Al-Sisi
Ziemlich beste Freunde

US-Präsident Donald Trump hat am Montag den ägyptischen Staatschef Abdel Fattah al-Sisi im Weißen Haus empfangen. Die beiden überhäuften sich dabei gegenseitig mit Komplimenten. Warum Ägypten so wichtig für die USA ist.
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WashingtonUS-Präsident Donald Trump und Ägyptens Staatschef Abdel Fattah al-Sisi haben sich am Montag im Weißen Haus betont warmherzig und freundschaftlich begrüßt. „Sie haben in den USA und in mir einen großen Alliierten“, sagte Trump. „Wir sind uns in so vielen Dingen einig. Wir stehen wirklich sehr hinter Ihnen und hinter Ägypten.“ Al-Sisi sagte der Übersetzung zufolge, er hege schon lange eine tiefe Bewunderung für Trumps einzigartige Persönlichkeit.

Al-Sisi und er seien sich von Beginn an sehr nahe gewesen, sagte Trump. Der Ex-General habe „wirklich einen hervorragenden Job gemacht“, das gelte auch für die Terrorbekämpfung. Man werde das nun gemeinsam tun, sagte Trump. „Wir sehen einer langen und starken Partnerschaft entgegen“, sagte Trump.

Ägypten ist für die USA ein strategisch sehr wichtiges Land. Ägypten ist nach Israel der größte Empfänger amerikanischer Militärhilfe.

Unter Trumps Vorgänger Barack Obama waren die USA auf Distanz zu Al-Sisi gewesen. Er steht in der Kritik, weil er nach Ansicht von Menschenrechtlern sein Volk sehr viel mehr unterdrückt als der 2011 gestürzte Präsident Husni Mubarak. Zuhause kämpft Al-Sisi gegen die schwerste Wirtschaftskrise seit Jahren und weit verbreitete Unzufriedenheit.

Die beiden Präsidenten saßen im Oval Office, dem Amtszimmer des Präsidenten. Trump gab Al-Sisi zwei Mal die Hand. Al-Sisi verlieh seiner Freude darüber Ausdruck, dass dies der erste Besuch eines ägyptischen Staatschefs im Weißen Haus seit acht Jahren sei. Er war der erste Staatschef gewesen, der Trump zum Sieg gratuliert hatte.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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