Türkische Wirtschaft
Die Unsicherheit am Bosporus ist allgegenwärtig

PremiumAnschläge, Putschversuch, Staatsumbau: Für die türkische Wirtschaft ist die Entwicklung im Land Gift, die Investitionen aus dem Ausland gehen rapide zurück. Wie Unternehmen versuchen, sich mit Erdogan zu arrangieren.

IstanbulSelbstmordattentate islamischer Gotteskrieger, Terroranschläge kurdischer Separatisten, der Putschversuch von Juli, gefolgt von den „Säuberungen“, mit denen der zunehmend despotisch agierende Staatschef Recep Tayyip Erdogan gegen seine Kritiker vorgeht, und nun auch noch der Absturz der Lira: Für die Türkei kam es diesem Jahr knüppeldick. Die Wirtschaft schwächelt, Investoren und Anleger sind verunsichert.

Bildschirme, Server, Computertastaturen, eine minimalistische Büroarchitektur: Dieses Entwicklungszentrum des deutschen Software-Riesen SAP könnte überall auf der Welt sein. Aber es ist in Sanay, einem Istanbuler Industrievorort auf der asiatischen Seite des Bosporus.

Hier, im Technopark Istanbul, einem Innovations-Drehkreuz, das ganz große Technologie-Konzerne wie General Electric oder Thales...

 
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