Turbulenzen nach Wahlen: Griechischen Banken fürchten Verstaatlichtung

Turbulenzen nach Wahlen
Griechischen Banken fürchten Verstaatlichtung

PremiumSparer und Anleger in Griechenland bringen ihr Geld in Sicherheit. Sie befürchten, dass Politiker des Linksbündnisses ihre Wahl-Ankündigungen wahr machen. Die Banken geraten dadurch in schwere Turbulenzen.

AthenAktionäre ergreifen die Flucht, Sparer ziehen ihre Einlagen ab: Griechenlands Banken geraten in schwere Turbulenzen. Der Wahlsieg des radikal-linken Premiers Alexis Tsipras und sein Konfrontationskurs gegenüber den internationalen Gläubigern versetzen viele Bankkunden in Unruhe. Anleger fürchten eine Verstaatlichung der Geldhäuser.

In den ersten drei Handelstagen seit dem Wahlsieg des Syriza-Bündnisses brach der Bankenindex der griechischen Börse um 44 Prozent ein. Vom Börsenwert der vier großen Institute wurden 11,4 Milliarden Euro ausradiert – ziemlich genau jener Betrag, den die Banken 2014 mit Kapitalerhöhungen eingesammelt hatten.

Am Donnerstag erholten sich die Kurse etwas, aber die Bilanz bleibt verheerend. Die Aktie der...

 
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