Ukraine
Ein bisschen Hoffnung

PremiumMit einem Schuldenerlass bewahren private Gläubiger die Ukraine vor dem Bankrott. Der IWF sieht in dem Haircut jedoch nur einen Zwischenschritt. Eine gute Nachricht für Kiew kommt von Jean-Claude Juncker aus Brüssel.

Die Ukraine hat den drohenden Staatsbankrott im letzten Moment abwenden können: Die Regierung in Kiew einigte sich am Donnerstag mit ihren wichtigsten Geldgebern auf einen Schuldenerlass: Die Gläubiger verzichten auf ein Fünftel ihrer Forderungen. Das entspricht einem Betrag zwischen 3,6 und 3,8 Milliarden US-Dollar. Kiew bekommt außerdem vier Jahre mehr Zeit – bis 2027 –, um die Darlehen zu tilgen. Dafür muss das Land allerdings mehr Zinsen zahlen. Der Zinssatz steigt um 50 Basispunkte auf 7,75 Prozent. Zum Vergleich: Griechenland zahlt für seine Kredite vom Internationalen Währungsfonds (IWF) 3,9 Prozent, für die Darlehen vom Euro-Rettungsfonds ESM sogar nur rund ein...

 
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