Ukraine-Konflikt
Tote und Verletzte bei Maidan-Gedenkmarsch

Die Ukraine und die Separatisten haben haben sich auf den Abzug schwerer Waffen verständigt. Zuvor waren bereits Gefangene ausgetauscht worden. Ein mutmaßlicher Bombenanschlag überschattet die Maidan-Gedenken.

Ein mutmaßlicher Bombenanschlag hat in Charkow im Nordosten der Ukraine einen Marsch zum Gedenken an den politischen Umsturz überschattet und zwei Menschen das Leben gekostet. Etwa zwölf Menschen wurden bei der Detonation am Sonntag verletzt, wie die Behörden mitteilten. Das ukrainische Innenministerium sprach von einem „Terrorakt“. Vier Verdächtige wurden im Zusammenhang mit der Explosion sowie Plänen für weitere Attacken festgenommen, wie die Nachrichtenagentur Interfax meldete.

In der umkämpften Ostukraine verständigten sich die prorussischen Rebellen und das ukrainische Militär unterdessen auf den Abzug der schweren Waffen, einem weiteren wichtigen Punkt des jüngsten Minsker Abkommens. Unklar blieb jedoch, wann dieser beginnen soll.

 
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