Ukraine-Konflikt
USA besorgt über russische Soldaten an Grenze

Etwa 10.000 russische Soldaten befinden sich laut Pentagonsprecher Kirby derzeit an der ukrainischen Grenze. Eine mögliche Invasion bestätigte er nicht. Doch nicht nur die hohe Anzahl der Männer bereitet den USA Sorgen.
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WashingtonDie USA haben sich besorgt über russische Truppen an der ukrainischen Grenze geäußert. Nach den Worten von Pentagonsprecher John Kirby handelt es sich um etwa 10.000 Soldaten.

Das Entscheidende sei aber, dass die Truppen im Grenzgebiet immer besser ausgerüstet würden, etwa mit Artillerie zur Luftabwehr sowie mit Spezialkräften. Zudem befänden sich die Truppen derzeit näher an der Grenze als noch im Frühjahr, sagte Kirby am Dienstag vor Journalisten.

Der Frage, ob die Soldaten zu einer Invasion in der Ukraine in der Lage seien, wich Kirby allerdings aus. Er sagte lediglich, die Soldaten seien „sehr leistungsfähig“ und „in hohen Maße einsatzbereit“. Kirby bestätigte allerdings nicht, dass Moskau immer mehr Soldaten an der Grenze stationiere. Die reine Anzahl sei aber nicht das Entscheidende.

Dagegen berichtete die „New York Times“, Moskau habe die Zahl seiner Soldaten im Grenzgebiet fast verdoppelt. Moskau habe dort in den vergangenen Wochen bis zu 21.000 Soldaten zusammengezogen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf westliche Regierungsvertreter. Diese „gefechtsbereite Streitmacht“ könne mit wenig Vorwarnung aktiv werden. Die Ukraine sprach sogar von 45.000 russischen Soldaten an ihrer Grenze.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Ukraine-Konflikt: USA besorgt über russische Soldaten an Grenze"

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  • Wenn die USA besorgt ist dann wird ein neuer Krieg vorbereitet koste es was es wolle.
    Traurig ist nur das die deutsche Politik da mitspielt und nicht für eine wirkliche Deeskalation sorgt.
    Die Frauen Merkel und v.d.Leyen würden den Krieg nicht scheuen nach Aussagen der Frau v.d.L. mit ihrer "Pampastruppe" ?
    Der Herr Außenminister aus D hat nur den Standpunkt der USA vertreten.
    Es wird Zeit das Deutschland sich aus diesem inzenierten Konflikt heraushält, zumal in der Ukraine auch Faschisten am Werk sind und in der Ukraine schon genug deutsche Soldaten als Tote sind.
    Es langt Frau Merkel, es wird Zeit für eine neue demokratische Politik und nicht für eine "marktkonforme Demokratie a la USA".

  • "Die USA haben sich besorgt über russische Truppen an der ukrainischen Grenze geäußert. Nach den Worten von Pentagonsprecher John Kirby handelt es sich um etwa 10.000 Soldaten." Und das Pentagon ist sicher das es sich um die richtige Grenze handelt? Bei den Manövergebieten der Russen hat man sich um rund 1000Km vertan bei der Soldatenanzahl auch? Aber hundert Russen in Ostsibirien reiche für einen Ukraineüberfall ja auch! Und die NATO sowie deutsche Politiker glauben diesen Schwachsinn und wiederholen ihn auch noch ständig öffentlich.

  • Erst inszenieren die Amis mit ihren EU-Vasallen einen Putsch in der Ukraine. Dann schicken sie Geheimdienstler und Söldner zur Unterstützung der Putschisten in das Land und danach fangen sie die richtige Hetze gegen Russland an. Wer bis heute die Strategie der Amis immer noch nicht begriffen hat, der wird es oder will es niemals lernen. Hier geht es eindeutig um geopolitische Einflusssphären und nicht etwa um die armen Menschen in der Ukraine. Unabhängig davon, dass Putin auch kein Mensch von Traurigkeit ist, stellt sich die Frage "Was wollen die Amis in der Ukraine?".

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