Ukrainischer Premier Jazenjuk
„Das war Schmiergeld aus Russland“

PremiumDer ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk spricht im Interview unter anderem über die Krise in seinem Land. Dabei macht er deutlich: Ein Schuldenschnitt muss her – auch wenn das Putin nicht passt.

KiewVor etwa 600 deutschen und russischen Wirtschaftsvertretern hat Arseni Jazenjuk zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag in Berlin eine große Investorenkonferenz eröffnet. Viele erlebten den 41-jährigen Premier dabei als Meister von Missionen, die wollte er auch im Interview anschließend deutschen Unternehmern unterbreiten.

Herr Ministerpräsident, fast zwei Jahre nach Ausbruch der Euro-Maidan-Revolution in Kiew ist die ukrainische Wirtschaft am Boden, das Land in offener Konfrontation mit Russland, viele beklagen einen Reformstau. Sehen Sie Licht am Ende des Tunnels?
Als ich im Februar 2014 Premierminister wurde, hatten wir gerade noch 10.000 Dollar auf unserem Regierungskonto bei der Zentralbank, aber 73...

 
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