Umstrittene Sicherheitsfirma
Washington will Blackwater-Vertrag im Irak verlängern

Die US-Regierung will auch weiterhin die umstrittene Sicherheitsfirma Blackwater zum Personenschutz im Irak beschäftigen. Das Außenministerium kündigte an, den Vertrag trotz eines ungeklärten Zwischenfalls, bei dem Blackwater-Angestellte 17 irakische Zivilisten erschossen, verlängern zu wollen.

HB WASHINGTON. Ungeachtet einer laufenden Untersuchung wegen des Todes von 17 Irakern will das US-Außenministerium den Vertrag mit der privaten Sicherheitsfirma Blackwater erneuern. Dies kündigte Gregory Starr vom Außenministerium am Freitag in Washington an. Angestellte von Blackwater hatten am 16. September vergangenen Jahres 17 Zivilisten im Irak erschossen. Der Zwischenfall wird noch von der US-Bundespolizei FBI untersucht.

Blackwater hatte erklärt, seine Angestellten hätten das Feuer nur erwidert, als sie angegriffen worden seien. Dagegen hatten nach irakischen Ermittlungen die Sicherheitsleute willkürlich gehandelt. Die USA beschäftigen private Sicherheitsfirmen im Irak zum Schutz von Diplomaten, Arbeitern und Regierungsmitarbeitern. Der US- Nachrichtensender CNN hatte...

 
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