Umsturz in der Ukraine
Russland zweifelt neue Führung an

Vereinbarungen zwischen Russland und der Ukraine sollen nach dem Machtwechsel bestehen bleiben. Dmitri Medwedew zweifelt allerdings die Gesetzmäßigkeit der neuen Führung an. Der Regierungschef sieht Landsleute in Gefahr.

Sotschi Nach dem Machtwechsel in der Ukraine hat Russland die Gesetzmäßigkeit der neuen Führung angezweifelt. „Falls sich Leute, die in schwarzen Masken und mit Kalaschnikow-Sturmgewehren durch Kiew schlendern, als Regierung bezeichnen, so wird die Arbeit mit einem solchen Kabinett sehr schwierig sein“, sagte Regierungschef Dmitri Medwedew am Montag in Sotschi der Agentur Interfax. „Es gibt niemanden, mit dem wir dort sprechen können.“

Russland hatte wiederholt einen „Staatsstreich“ in der Ukraine kritisiert und vor einer Machtübernahme von Extremisten und Rechtsradikalen in Kiew gewarnt. Das Außenministerium in Moskau hatte am Vorabend Botschafter Michail Surabow zurück beordert. „Es besteht eine reale Gefahr für...

 
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