Umweltpolitik
Uno sieht China als Klima-Vorreiter

Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hat China aufgefordert, eine globale Führungsrolle in Umweltfragen zu übernehmen. Das Land solle Vorreiter für alle Entwicklungs- und Schwellenländer werden.

HB PEKING. „China hat schon seit langem die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt“, sagte Ban am Freitag. Als führender Verursacher von Treibhausgasen sei es auch am meisten für die Auswirkungen des Klimawandels anfällig. „Daher ist ein Fortschritt Chinas in nachhaltiger Wirtschafts- und Energiepolitik entscheidend nicht nur für die Bewohner Chinas, sondern für alle Bewohner dieser Welt.“

Er forderte China zu einer bewussten Umweltpolitik auf. „Ihre Einstellung zum Klimawandel könnte der Welt zeigen, dass China bereit ist, eine globale Führungsrolle im 21. Jahrhundert zu übernehmen“, sagte der Uno-Chef. „China könnte ein Vorbild nicht nur für die Entwicklungsländer, sondern für die ganze Welt werden.“ Der Uno-Generalsekretär hat die Umweltpolitik zum vorrangigsten Projekt der Vereinten Nationen gemacht. Ban hat für September einen Klimagipfel einberufen. Diesen Gipfel unter der Ägide der Uno-Vollversammlung betrachtet er als „Treffen der letzten Chance“. Im Dezember soll in Kopenhagen ein Weltklimaabkommen verabschiedet werden. „Ohne China kann es in diesem Jahr keinen Erfolg bei den Bemühungen um ein Klimaabkommen geben“, sagte Ban. Der Uno-Chef war am Donnerstag zu einem viertägigen Besuch Chinas in Peking eingetroffen.

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