UN-Diplomat Juri Fedotow
„Bislang kein Erfolg in Afghanistan“

PremiumMehr als 80 Prozent der weltweiten Opium- und Heroinproduktion kommen aus Afghanistan. Juri Fedotow, Chef des UN-Büros für Drogenbekämpfung, erklärt, was im Land schief gelaufen ist und wie die Taliban davon profitieren.

GenfDer 67 Jahre alte Fedotow ist seit fünf Jahren Exekutivdirektor des Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung der Vereinten Nationen. Zuvor hatte der russische Diplomat mehrere Posten bei der UN und war Botschafter in Algerien, Indien und zuletzt Großbritannien.

Herr Fedotow, Afghanistan ist das größte Erzeugerland für Opium. Jahrelang hat die internationale Gemeinschaft versucht, den Anbau zu bekämpfen. Doch die Nutzfläche wächst immer weiter. Was ist schief gelaufen?
Mehr als 80 Prozent der globalen Opium- und Heroinproduktion stammen aus Afghanistan. Die illegale Opiumwirtschaft und die mit ihr verbundene Kriminalität, die Geldwäsche und die Korruption, bedrohen die Sicherheit, die soziale und...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%