UN-Klimakonferenz
Zehn Milliarden für Kampf gegen Klimawandel

Der „Grüne Klimafonds“ der Vereinten Nationen ist auf zehn Milliarden Dollar gestiegen. Die Mittel sollen vor allem armen Ländern helfen, Folgen des Klimawandels zu bewältigen. Deutschland will eine Milliarde beisteuern.
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LimaDer internationale Fonds zur Bewältigung der Erderwärmung ist während der Klimakonferenz in Lima auf über zehn Milliarden Dollar angewachsen. Das von den UN gesetzte Ziel für den „Grünen Klimafonds“ wurde am Dienstag dank Mittelzusagen von Australien (166 Millionen Dollar) und Belgien (64 Millionen Dollar) erreicht.

Mit dem Geld will die Staatengemeinschaft armen Ländern helfen, weniger Treibhausgase auszustoßen und die Folgen des Klimawandels zu bewältigen. Zu diesen Folgen gehören die Ausbreitung der Wüsten, mehr Unwetter und der steigende Meeresspiegel. Deutschland hat rund eine Milliarde Dollar versprochen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief die Staatengemeinschaft zu einem radikalen Umdenken im Kampf gegen die Erderwärmung auf. „Flickschusterei“ reiche nicht aus, sagte Ban in der peruanischen Hauptstadt.

Er forderte, das langfristige Ziel von 100 Milliarden Dollar für die Bewältigung des Klimawandels nicht nur zu erreichen, sondern zu übertreffen. Auf diese Summe, die bis zum Jahr 2020 aufgebracht werden soll, hatten sich die Staaten 2009 geeinigt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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