US-Militärfahrzeug völlig zerstört
Zehn Tote bei Autobombenanschlag nahe Falludscha

Bei einem Autobombenanschlag am Rande der irakischen Widerstandshochburg Falludscha sind am Montag zehn Soldaten getötet worden, darunter sieben US-Soldaten und drei irakische Polizisten.

HB FALLUDSCHA. In der Nähe eines Konvois der US-Truppen sei am Montag in einem Außenbezirk Falludschas eine Autobombe explodiert, sagte ein US-Armeesprecher. Ein US-Militärfahrzeug sei völlig zerstört worden. Der Angriff erhöht die Zahl der im Irak seit Beginn des Krieges im März 2003 getöteten US-Soldaten auf mindestens 739.

Falludscha liegt 50 Kilometer westlich der irakischen Hauptstadt Bagdad und ist ein Zentrum des sunnitischen Widerstandes gegen die US-geführten Truppen. Die US-Armee hatte sich Anfang Mai aus der Stadt zurückgezogen, nachdem bei heftigen Kämpfen hunderte Iraker getöten worden waren und sich landesweit Unmut darüber breit gemacht hatte. Nach dem Rückzug der US-Truppen wurde die Sicherheit der Stadt in die Verantwortung ehemaliger Soldaten des Ex-Präsidenten Saddam Hussein gegeben. Die Lage hat sich seither jedoch weiter verschlechtert. Kritiker des US-Abzugs betrachten die Stadt als sicheren Rückzugsort für Rebellen und ausländische Kämpfer.

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