US-Streitkräfte
Amokläufer aus Afghanistan ausgeflogen

Nach der Tötung von 16 Zivilisten ist der mutmaßliche Amokläufer ausgeflogen worden. Parlamentarier hatten gefordert, den Amerikaner in Afghanistan vor Gericht zu stellen. Dort hätte ihm die Todesstrafe gedroht.

KabulDie US-Streitkräfte haben den mutmaßlichen Amokläufer aus ihren Reihen nach Kuwait ausgeflogen, der in einem afghanischen Ort 16 Zivilpersonen getötet haben soll. Das verlautete aus amerikanischen Regierungskreisen. Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, teilte zuvor am Mittwoch ohne genauere Ortsangabe mit, der 38-jährige Stabsunteroffiziers sei „auf juristischen Rat hin“ außer Landes gebracht worden.

Afghanische Parlamentsabgeordnete hatten gefordert, den mutmaßlichen Täter in ihrem Land vor Gericht zu stellen. US-Verteidigungsminister Leon Panetta hat erklärt, bei einem Schuldspruch drohe dem Beschuldigten die Todesstrafe.

Der Verdächtige hatte am Sonntag vor Tagesanbruch einen US-Stützpunkt im Bezirk Pandschwai der Provinz Kandahar verlassen und in drei...

 
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