US-Waffengesetze
Ein erster Riss

PremiumDie Stimmung in den USA dreht sich: Die Position „Waffen für alle“ ist nicht mehr mehrheitsfähig. Die Macht einer starken Lobby beginnt zu bröckeln. Ein Kommentar.

Der amerikanische Wahlkampf ist eine Frustveranstaltung, überall im Land sind Klagen über die Deformation der Demokratie zu hören. Washington sei korrupt, beschweren sich die Bürger, die Macht liege nicht beim Volk, sondern bei den Lobbyisten. Da ist viel Wahres dran, und nirgendwo zeigt sich das so deutlich wie beim Reizthema Waffenbesitz und Gewalttaten.

Alle Versuche, der Plage Herr zu werden, scheitern am Widerstand der Republikaner im Kongress. Anders als der festgefahrene politische Streit jedoch vermuten lässt, sind sich die Amerikaner weitgehend einig. 90 Prozent fühlen sich nicht wohl bei dem Gedanken, dass Terrorverdächtige zwar nicht ins Flugzeug steigen, aber problemlos...

 
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