Premium Hillary Clinton Keine Niederlage, eine Demütigung

Verloren hat sie schon zuvor, 2008 im Vorwahlkampf gegen den jungen Obama. Doch nach der Niederlage gegen Donald Trump steht die Demokratin vor den Trümmern ihrer politischen Karriere. Für ihn war sie das perfekte Ziel.
Immer wieder machte sie es ihren Gegnern leicht. Quelle: AFP
Hillary Clinton

Immer wieder machte sie es ihren Gegnern leicht.

(Foto: AFP)

ColumbusBitterer konnte Hillary Clintons politische Karriere nicht enden. Verloren hat die 69-Jährige schon zuvor, 2008 in einem engen Vorwahlkampf gegen den jungen Senator Barack Obama, den damals kaum einer kannte. Aber gegen Donald Trump? Den Sexisten, der damit prahlte, Frauen gegen ihren Willen zwischen die Beine zu greifen? Den Kandidaten, dessen politisches Programm sich weitgehend im Slogan „Make America Great Again“ erschöpfte? Der beleidigte, polarisierte und schamlos log?

Das war keine Niederlage für Hillary Clinton. Das war die brutalstmögliche Demütigung.

 
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