USA-Besuch
Westerwelle trifft Clinton und Lagarde

Bei seinem Kurzbesuch in den USA hat Guido Westerwelle eine lange Themenliste im Gepäck. Dazu gehören die Euro-Krise und der Atomstreit mit Iran. Westerwelle trifft heute mit Amtskollegin Clinton zusammen.
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WashingtonAußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat zum Auftakt seines zweitägigen Besuchs in Washington IWF-Chefin Christine Lagarde getroffen. Zudem sprach er mit dem jordanischen Außenminister Nasser Judeh, der sich derzeit ebenfalls in der US-Hauptstadt aufhält. Bei dem Gespräch sei es um die jordanischen Versuche gegangen, die seit September 2010 auf Eis liegenden Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern wieder in Gang zu bringen.

Am Freitag steht ein Treffen mit US-Außenministerin Hillary Clinton auf seinem Programm.

Neben der Euro-Krise wird es um die Lage in Syrien, den Atomstreit mit dem Iran, den Nahost-Konflikt, den Arabischen Frühling und die Vorbereitung des Nato-Gipfels im Mai gehen. Voraussichtlich wird Westerwelle auch US-Finanzminister Timothy Geithner treffen. Zudem will er eine Rede zur Euro-Krise am renommierten Brookings-Institut für Wirtschaft und Politik halten.

Für den FDP-Politiker ist es der fünfte Besuch in den USA zu bilateralen Gesprächen seit Beginn seiner Amtszeit 2009. Die aktuellen Krisen werden diesmal im Vordergrund stehen.

Die Arabische Liga will bis zum Wochenende entscheiden, ob sie ihre Beobachtermission in Syrien fortsetzen will.

Auch im Atomstreit mit dem Iran stehen wichtige Entscheidungen an. Die Außenminister der 27 EU-Staaten planen bei einem Treffen am Montag, den Stopp der Öleinfuhren aus dem Iran zu beschließen. Im Nahost-Konflikt läuft in einer Woche die Frist des Quartetts aus USA, Russland, UN und EU aus, in der Israel und die Palästinenser ihre Vorschläge für den Verlauf von Grenzen und Sicherheitsregelungen vorlegen sollen.

Bei dem Gespräch mit Clinton könnte es am Rande auch um die neue Militärstrategie der USA gehen, die stärker auf den asiatisch- pazifischen Raum als auf Europa ausgerichtet sein soll. Washington plant einen massiven Truppenabzug aus Deutschland.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Na, das war ja bestimmt ein schönes Damenkränzchen. Obwohl die Clinton ja Haare auf den Zähnen haben soll.

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