USA
Trump nominiert neuen FBI-Chef

Genau einen Tag vor der Aussage des ehemaligen FBI-Chefs James Comey, nominiert Trump einen neuen Kandidaten für das einflussreiche Amt: Christopher A. Wray, ein ehemals hochrangiger Angestellter des Justizministeriums.
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WashingtonEin gutes Gefühl für richtiges Timing muss man US-Präsident Donald Trump schon zusprechen: Rund einen Tag vor der Aussage des ehemaligen FBI-Chefs James Comey vor dem US-Senat, nominiert Trump seinen Wunschnachfolger: Es soll der Rechtsanwalt Christopher Wray werden, verkündete Trump per Twitter.

Wray habe nach Trumps Ansicht „einwandfreie Referenzen“, Details wolle er erst später bekannt geben. Wray arbeitete bis zuletzt als Partner der renommierten Kanzlei „King & Spalding“, die sich auf Wirtschaftskriminalität spezialisiert hat. Er verteidigte außerdem den ehemaligen Gouverneur von New Jersey, Chris Christie. Der galt eigentlich als moderater Republikaner, rief im US-Wahlkampf dann aber überraschend zur Wahl von Donald Trump auf.

Wray würde auf James Comey folgen, den Trump am 9. Mai fristlos entlassen hatte. Eigentlich ist der Justizminister Vorgesetzter des FBI-Direktors, aber das letzte Wort über den Kandidaten liegt beim Präsidenten. Danach muss der Senat die Nominierung billigen.

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