Verstärkte Kontrollen
Spanien setzt vor EZB-Treffen das Schengen-Abkommen aus

Im Rahmen des EZB-Ratstreffens gilt an den spanischen Grenzen vorübergehend nicht das Schengen-Abkommen. Durch verstärkte Kontrollen soll verhindert werden, dass Demonstranten in das Land kommen.
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FrankfurtSpanien setzt wegen des Treffens der Europäischen Zentralbank (EZB) in Barcelona das Schengen-Abkommen zur Reisefreiheit in Europa vorübergehend aus. Die Maßnahme gilt von Samstag bis zum kommenden Freitag. Mit Kontrollen an den Grenzen soll verhindert werden, dass Demonstranten nach Spanien kommen. Besonders an der Grenze zu Frankreich und in den Flughäfen von Barcelona und Gerona könnte es deshalb zu verstärkten Kontrollen kommen.

Insgesamt sollen bis zum Tag nach dem Treffen des EZB-Rats am 3. Mai 2.000 Polizisten zusätzlich eingesetzt werden. Deutschen Staatsbürgern, die in dieser Zeit nach Spanien reisen wollen, empfiehlt das Auswärtige Amt dringend, einen gültigen Reisepass oder Personalausweis bei sich zu führen.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Verstärkte Kontrollen: Spanien setzt vor EZB-Treffen das Schengen-Abkommen aus"

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  • Jetzt ist eingetreten, was stets befürchtet worden ist: die Benutzung der Terrorgefahr als "Trojanisches Pferd" zur Knebelung der Demokratie. Das mag hart klingen, aber niemand darf die Augen vor der Tatsache verschließen, dass sich die Verantwortlichen für Jugendmassenarbeitslosigkeit, Firmensterben und Rezession vor ihren Opfern abschotten. Unsere Vorstellungen von einem freien Europa wird offenkundig von Politik zersetzt, die in erschreckendem Umfang in den unterschiedlichen Diktaturen verwurzelt scheint. Ursache dieses Rückgriffs auf überwunden Geglaubtes ist die Abkehr von den Gesetzen der Marktwirtschaft. So werden wirtschaftsschwachen Volkswirtschaften die Instrumente zur Neupositionierung im Wettbewerb verweigert. Dieser Irrweg soll den Bürgern der nicht mehr wettbewerbsfähigen Ländern offenkundiger bis zum bitteren Ende aufgezwugen werden. Kernstück dieses Irrwegs ist die Problemlösungssuche unter Ausschluss der marktwirtschaftlichen Ordungsinstrumente.

  • Schengen wird wegen den Bedenken vor berechtigten Demonstrationen in Spanien ausgehebelt - geht Ruck Zuck. Deutsche Bürger wollen sich berechtigt vor organisierter Kriminalität schützen - geht nicht wegen Schengen. Manche sind eben mal wieder gleicher als Andere.

  • Also, ich bin immer wieder erfreutr zu sehen, wie ungeheuerlich doch diese nicht legitimierte EU funtioniert.
    „No-Bail-Out“ = gebrochen
    „Schuldengrenzen“ = gebrochen
    „Schengen-Abkommen, offene Grenzen“ = gebrochen
    „Währungsstablitiät“ = gebrochen.

    Nun fehlt nur nach die Erkenntnis, dass die gesamte EU eine Ungeheuerlichkeit gegen die Menschlichkeit, die Freiheit, die Demokratie der Völker, deren Wohlstandes und wirtschaftlichen Lebens ist.
    Dann heißt es:
    „EU-Zwangs-Dikatur“ ENDLICH zusammengebrochen!!!!

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