Vier Fragen an: Ivan Iskrov
„Wir brauchen keine schärfere Regulierung“

Um Osteuropa zu verstehen, braucht man eine langfristige Sichtweise. Im Handelsblatt-Interview spricht Ivan Iskrov, Gouverneur der bulgarischen Nationalbank, über Regulierung und die Vorbildfunktion des Westens.

HB: Anleger haben sich aus vielen Ländern Osteuropas zurückgezogen – weil sie kurzfristig einen Zusammenbruch vieler Staaten oder der gesamten Region erwarten. Wie schätzen Sie diese Reaktion ein?

Ivan Iskrov: Um Osteuropa richtig einschätzen zu können, braucht man eine Langfrist-Betrachtung. Nur so kann man unsere Region verstehen. Das ist der einzig richtige Weg, um an die Probleme heranzugehen. Eine kurzfristige Sichtweise bringt dabei überhaupt nichts.

Haben die osteuropäischen Staaten die Lage selbst verschuldet?

Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise und die damit verbundenen Schwierigkeiten sind in einem anderen Teil der Welt entstanden. Persönliche Gier war dabei der entscheidende Antreiber in der...

 
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