Vier Monate auf der Flucht
Saddam sammelt Punkte im Irak

Seit vier Monaten ist Saddam Hussein auf der Flucht und narrt seine Verfolger offenbar ein ums andere Mal. Nach dem Tod seiner Söhne und der Verhaftung seiner Halbbrüder wird es für den Ex-Präsidenten aber allmählich eng.

HB/dpa BAGDAD. Vor dem Fall Bagdads am 9. April hatte sich der 66-Jährige aus dem Staub gemacht und danach nur noch mit gelegentlichen, ihm zugeschriebenen Tonbandaufzeichnungen von sich hören lassen. Während US- Eliteeinheiten den Ring um den gestürzten Staatschef offensichtlich immer enger ziehen, ist bei vielen Irakern ein Gesinnungswandel zu beobachten. Aus Enttäuschung über die Besatzungsmacht, Mitleid mit dem Schicksal des Ex-Präsidenten und aus der arabischen Tradition heraus, jemandem in Not zu helfen, würden ihm heute vielleicht sogar entschiedene frühere Gegner Unterschlupf gewähren.

25 Millionen Dollar haben die USA für die Antwort auf die Frage ausgelobt, wo sich der Ex-Diktator...

 
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