Volkskongress in Peking: Der chinesische Kraftakt

Volkskongress in Peking
Der chinesische Kraftakt

PremiumDas alte Wachstumsmodell greift nicht mehr. Peking kündigt harte Reformen an, die Millionen Jobs kosten könnten. Ineffiziente Staatsbetriebe sollen abgewickelt werden. Neue Hoffnungsträger sind Innovation und Konsum.

PekingAm Anfang findet eine schonungslose Problemanalyse statt. Chinas Ministerpräsident Li Keqiang steht am Rednerpult in der großen Halle des Volkes in Peking. Seinen Blick hat er auf die rund 3000 Delegierten vor sich gerichtet, die seiner Auftaktrede zum jährlichen Volkskongress lauschen.

Es wird eine Standpauke werden. „Eine umfassende Analyse aller Faktoren hat gezeigt, dass Chinas Entwicklung in diesem Jahr vor mehr und schwierigeren Problemen und Herausforderungen steht“, sagt Li. „Wir müssen auf einen schweren Kampf vorbereitet sein.“

Die Zentralregierung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt steht vor einer gewaltigen Aufgabe. Das auf Investitionen und die Schwerindustrie gegründete Wachstum hat China

 
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