Vor Neuwahlen
Niederlande nicht einig über Sparpaket

Die Niederlande stehen offenbar vor Neuwahlen. Das Land muss 14 bis 16 Milliarden Euro einsparen, um die Defizitziele der EU einzuhalten. Die Regierungsparteien konnten sich aber nicht einigen, wo gespart werden soll.
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AmsterdamNach dem Scheitern der Haushaltsverhandlungen stehen den Niederlanden Neuwahlen bevor. Dies sagte Ministerpräsident Mark Rutte am Samstag, nachdem sich die von ihm geführte Minderheitsregierung und die rechtspopulistische Freiheitspartei nicht über Einsparungen von 14 bis 16 Milliarden Euro einigen konnten.

„Ich werde mit dem Parlament darüber sprechen, wie wir diese Situation bewältigen können.“ Die liberal-christliche Koalition ist auf die Tolerierung der von Geert Wilders geführten Rechtspopulisten angewiesen. Wilders forderte rasche Neuwahlen. „Ich habe gehofft, dass wir uns einigen können. Aber der Haushaltsentwurf ist weder für die Partei noch das Land tragbar.“ Der vor allem für seinen scharfen Ton gegen Immigranten bekannte Politiker sei nicht bereit gewesen, die negativen Auswirkungen der Einsparungen auf die Kaufkraft zu akzeptieren, berichtete der Fernsehsender NOS. Die Einschnitte sollen sicherstellen, dass die Niederlande das Defizitziel der Europäischen Union von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht verfehlen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wilders hat recht. 10 Jahre lang hat man überall alles rein gelassen und dabei die übersicht verloren. 10 Jahre Verschmutzung der eigenen Kultur, Zeit zum selektieren, es ist unglaublich das man zusieht wie hier islamisiert wird, wie viele Leute einfach nur kommen um es sich auf unserer Sozialen Hängematte bequem zu machen. Kindergeld Zahlungen an irgendwelche daher gelaufenen mit 5 Kindern. Pfui

  • Papiergeld + Gehirnwäsche ist das Instrument der Volksverräter zur modernen Sklaverei, daher ist mir das egal wie die den Euro danach aufteilen, ich halte nichts vom Zettelgeld. Zu selbstverständlich das man 1 Drittel des Einkommens an das System zahlt und die Parasiten damit aushält. Mit dem Papiergeld und der Routine des Dummvolkes haben sie sich Ihre Steuereintreibung wesentlich vereinfacht. Es muss zurück zum Tauschhandel + Sachgeld gehen und dann wird auch der Wert des Goldes auf den Boden der Realität zurück kehren. Wir kommen nicht mal in Deutschland klar und Schäuble will der Rest EU erzählen wie sie zu sparen haben. Der Hass der anderen Länder auf Deutschland muss schon verdammt gross sein und das Deutsche Volk sollte darauf achten das Merkel und der Rollstuhlfahrer Ihr Mundwerk zügeln. Sie blamieren unser Land, missachten die Interessen des Volkes, so welche brauchen wir hier nicht, die verstehen schon sehr gut das Sie hier unerwünscht sind. Falls Sie uns vom Gegenteil überzeugen möchten, machen wir doch eine Volksabstimmung über den Euro. Das ist keine Demokratie, das ist eine Tyrannei.

  • Teil 3


    Besagter Mittelständler könnte nun - ggfls. durch steuerliche Anreize motiviert - auf die Idee kommen, einen Produktionsstandort in einem dieser Länder zu eröffnen.

    Da vermutlich der Löwenanteil aller Produktionskosten in Rumpf-Euro oder nach dem finalen Crash der Eurozone in nationalen Währungen anfallen würde, könnten Marktanteile im Produktionsland bzw. den Südstaaten zurückerobert und darüber hinaus - natürlich ohne die aus Deutschland bedienten Exportmärkte durch Kannibalisierungsprozesse zu gefährden - ggfls. neue Exportmärkte erschlossen werden.

    Am Ende des Tages könnte ein triple-win-Szeanario mit konkreten Effekten winken:

    für den Mittelständischen Hersteller: Stabilisierung der Erträge

    für das gastgebende Land: partielle Reduzierung der Arbeitslosigkeit, Steigerung von BIP und Steueraufkommen

    für die Verbraucher: Freude über verbilligten Zugang zu einstmals liebgewonnenen Produkten unseres Mittelständler's

    Finden sich ausreichend mittelständische Unternehmer, die ihre Innovationskraft mit Mut zum begrenzten Risiko verbinden, entstehen zahlreiche neue Produktions-Standorte, die letztlich Quelle von Wertschöpfung, Einkommensentwicklung und Steueraufkommen und Sozialleistungen sind.

    Danke für die geschätzte Aufmerksamkeit und angenehmen Sonntag
    Oeconomicus

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