Vor Wahlen
Oppositionsanhänger randalieren im Kongo

Fünf Tage vor den Wahlen im Kongo haben sich Hunderte Oppositionsanhänger in der Hauptstadt Kinshasa Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Auch für die Bundeswehr-Soldaten vor Ort wird die Lage somit kritischer.

KINSHASA. Oppositionsanhänger randalierten auf einer wichtigen Zufahrtsstraße der Stadt, rissen Wahlplakate herunter und forderten eine Verschiebung des Urnengangs. Augenzeugen zufolge riefen die Menschen „Freiheit, Freiheit“ und bewarfen die Sicherheitskräfte mit Steinen und Molotow-Cocktails. Die Polizei ging mit Schlagstöcken gegen die Menge vor.

In den vergangenen Wochen war es im Zusammenhang mit den für Sonntag angesetzten Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo bereits mehrfach zu Zwischenfällen gekommen. So wurden bei einer Wahlkampfveranstaltung bis zu sieben Menschen getötet. Die katholische Kirche im Kongo prangerte am Freitag Unregelmäßigkeiten im Vorfeld der Abstimmung an und drohte, das Ergebnis nicht anzuerkennen. Beobachter kritisierten den Wahlkampf...

 
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