Voraussetzung für Nominierung als Ministerpräsidentin
Gandhi zur Fraktionschefin ihrer Partei gewählt

Die Vorsitzende der indischen Kongresspartei, Gandhi, ist ohne Gegenstimme zur Fraktionsführerin im neuen Unterhaus des Parlaments gewählt worden. Nun kann sie für das Ministerpräsidenten-Amt nominiert werden.

HB BERLIN. Die indische Kongresspartei hat Sonia Gandhi am Samstag zur Fraktionsvorsitzenden gewählt. Damit ist für die 57-Jährige der Weg frei zur Nominierung für das Amt der Ministerpräsidentin.

Das von der Kongresspartei geführte Parteienbündnis hatte die Regierungskoalition von Ministerpräsident Atal Bihari Vajpayee bei der Parlamentswahl überraschend besiegt. Zu Beginn kommender Woche soll die Regierungsverantwortung an die Wahlgewinner übergeben werden.

Gandhi bemühte sich am Samstag bei mehreren Treffen um Unterstützung im Parlament. Als nächsten formellen Schritt muss die in Italien geborene Politikerin aus der Nehru-Gandhi-Dynastie Präsident A.P.J. Abdul Kalam um Erlaubnis für die Regierungsbildung bitten.

Anschließend könnte sie vom Staatschef vereidigt werden. Letzte Hürde auf dem Weg zur Regierungschefin wäre dann eine Vertrauensabstimmung über ihr Kabinett im indischen Parlament.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%