Vorschulen bringen Vorteile
Pisa-Macher planen nächsten Test

Die Macher der internationalen PISA-Studie haben weitere Untersuchungen der Bildungssysteme für die kommenden Jahre angekündigt. Auch in den Jahren 2006 und 2009 solle die Entwicklung der nationalen Bildungssysteme beobachtet und verglichen werden, sagte der Bildungsexperte Andreas Schleicher von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag in Brüssel.

HB BRÜSSEL. Wichtiger als die Platzierung eines Landes in der internationalen Rangliste sei die jeweilige Entwicklung, fügte Schleicher bei der Präsentation der Ergebnisse für 2003 hinzu.

Deutschland sei innerhalb einer Generation von einem Spitzenplatz im Bildungswesen ins Mittelfeld abgerutscht, sagte der Leiter der OECD-Abteilung für Bildungsindikatoren und Analysen. Korea habe es umgekehrt geschafft, innerhalb einer Generation in die Spitzengruppe aufzusteigen. Vorteile in dem weltweiten Leistungsvergleich 15-jähriger Schüler hätten Länder, in denen viele Kinder eine Vorschule oder den Kindergarten besuchten und schwächere Schüler gezielt gefördert würden. Auch eine klare Vorstellung dessen, was Schüler an Fähigkeiten brauchten, und höhere Verantwortung für die einzelnen Schulen trügen zu guten Ergebnissen bei.

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