Wahl des Bundespräsidenten
Zerreißprobe in Österreich

PremiumRechtspopulist Norbert Hofer hat nach Meinungsumfragen die besten Chancen zum Staatsoberhaupt gewählt zu werden. Der sozialdemokratische Bundeskanzler Christian Kern gibt vor dem Wahltag seine Doktrin gegen die FPÖ auf.

WienHans Peter Haselsteiner wird nicht müde, den Rechtspopulisten Norbert Hofer im Bundespräsidentenwahlkampf zu attackieren. Der Gründer des Baukonzerns Strabag warnt vor einem „wirtschaftlichen Selbstmord“ in Österreich, sollte der umstrittene Politiker der früheren Haider-Partei zum österreichischen Staatsoberhaupt am nächsten Sonntag gewählt werden. Haselsteiner fürchtet vor allem Hofers Zick-Zick-Kurs in Sachen EU-Austritt.

Der Bauunternehmer hat angesehene Mitstreiter wie die ehemalige Siemens-Managerin Brigitte Ederer oder den früheren EU-Kommissar Franz Fischler für seine aus eigenen Mitteln finanzierte Kampagne gefunden. Doch ob der millionenschwere Werbefeldzug gegen Hofer zum Ziel führen wird? Das scheint zunehmend ungewisser.

Norbert Hofer hat beste Chancen, der erste Rechtspopulist...

 
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