Weitere 21 Überlebende aus dem Hotel der Accor-Gruppe gefunden
Bislang 4 000 Leichen in Khao Lak geborgen

Im thailändischen Ferienort Khao Lak sind nach der Flutkatastrophe vom Sonntag nach Angaben eines norwegischen Diplomaten bisher bis zu 4 000 Leichen geborgen worden.

HB BANGKOK. Ein Team norwegischer Ärzte und Rechtsmediziner habe auf Straßen, in Tempelanlagen und an weiteren Stellen zahllose vom Wasser aufgedunsene Leichen gesehen, sagte ein norwegischer Botschaftsmitarbeiter laut Nachrichtenagentur AFP heute in Bangkok.

Khao Lak im Süden Thailands war ein beliebter Urlaubsort; zum Zeitpunkt der Flutwelle hielten sich vermutlich mehrere tausend Ausländer in den verschiedenen Hotelanlagen auf. Allein in dem zerstörten Sofitel-Hotel in Khao Lak, das bei Deutschen sehr beliebt war, wurden noch mehr als 200 Gäste vermisst. Am Donnerstag wurden weitere 21 Überlebende aus dem Hotel der Accor-Gruppe gemeldet; damit wurden bislang 206 der mehr als 400 Gäste gefunden. Nach Angaben von Accor kamen fast drei Viertel der Hotelgäste aus Deutschland.

Nach Angaben des österreichischen Außenministeriums wurden allein im thailändischen Khao Lak möglicherweise 100 Österreicher getötet. Außenamtssprecherin Astrid Harz sagte am Donnerstag, man müsse „für 100 Österreicher, zu denen nach wie vor kein Kontakt besteht, das Schlimmste befürchten“. Am Mittwoch hatte das Außenministerium nur den Tod von fünf österreichischen Touristen offiziell bestätigt. Die Zahl der Vermissten war zunächst mit 24 angegeben worden. Am Abend warnte Außenministerin Ursula Plassnik, die Zahl der Toten könne auf 0 bis 60“ ansteigen.

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